Martin Fell

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o.T.

In der Längsachse des Kellergewölbes waren Folienbahnen montiert, die frei im Raum hingen. Auf sie waren zwei grüne Laser gerichtet. Wo sie auf den Zeichengrund trafen, erzeugten sie, im Kontakt mit phosphoreszierender Farbe, für einige Minuten nachleuchtende Linien. Die Laser standen einander gegenüber und wurden von je einer Maschine bewegt. Die von dem Künstler entwickelten „Lichtzeichenmaschinen“ erzeugen ein doppelseitiges Liniengefüge, dass sich über die gesamte Folienfläche von 3m x 5m erstreckte. Beide Maschinen bewegen sich unabhängig und in veränderlichen Bahnen. Sie erzeugen ein Bildwerk, in dem sich zeitversetzte Zeichenprozesse in einem dynamischen Dialog überlagern.

Foto: Daniel Hausig, HBKsaar. Text: Bettina Pelz.